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DEHN erklärt: Energetische Koordination
Praxiswissen: Koordination

Koordination, Folgestrom und Schutzpegelaufteilung

Das richtige Überspannungsschutzkonzept

Ein umfassendes Überspannungsschutzkonzeptes ist Grundlage eines funktionierenden Blitz- und Überspannungsschutzes. Hierfür müssen grundsätzliche Parameter berücksichtigt werden. Dazu gehört die energetische Koordination der Geräte untereinander, genauso wie das Wissen um aufretende Folgeströme und die passende Ableiterbeschaltung.

Das sagt die Norm: NIN 2025 / 5.3.4.4.4.5

Koordination von zwei oder mehreren Überspannungs-Schutzeinrichtungen (SPDs)

Die erforderliche Koordination aller in einer elektrischen Anlage errichteten Überspannungs-Schutzeinrichtungen (SPDs) muss sichergestellt werden. Die Vorgaben des Herstellers zur richtigen Koordination von Überspannungs-Schutzeinrichtungen (SPDs), mit Verweis auf CLC/TS 61643-12, müssen beachtet werden.

Energetische Koordination in der Praxis

Energetische Koordination bedeutet, dass jede Schutzstufe nur die Störenergie ableitet, für die das jeweilige SPD ausgelegt ist. Beim Auftreten höherer Störenergien muss die erste Schutzstufe (z.B. ein Ableiter Typ 1) die Ableitung dieses Stoßstroms übernehmen. Dabei muss sichergestellt sein, dass die nachfolgenden Schutzgeräte entsprechend ihrer technischen Eigenschaften nicht überlastet werden. 

Die Koordination der einzelnen Schutzgeräte muss alle möglichen Störereignisse wie z.B Schaltüberspannungen und Blitzteilströme berücksichtigen.  

Der Nachweis der energetischen Koordination innerhalb seiner Produktfamilie ist durch den Hersteller des Überspannungsschutzes zu erbringen (gemäß DIN EN 62305-4 (VDE 0185-305-4), DIN VDE 0100-534 und der AR 4100).

Wichtig zu wissen

Bei der Verwendung von Geräten verschiedener Hersteller sind spezielle Berechnungen oder ein Labortest für eine funktionierende Koordination unabdingbar. Als Errichter der elektrischen Anlage sind Sie in der Nachweispflicht (siehe auch Merkblatt 19 des ABB). Geräte der DEHN Red/Line-Produktfamilie sind sicher aufeinander abgestimmt und somit energetisch koordiniert.

 

Was passiert bei fehlerhafter Koordination? 

Durch fehlerhafte Koordination werden energieschwächere Schutzstufen überlastet. Um das zu vermeiden, müssen die eingesetzten Überspannungsschutzgeräte der einzelnen Stufen aufeinander abgestimmt sein.

Passende Schutzkomponenten

Für ein umfassendes Schutzkonzept müssen die Parameter der einzelnen Schutzgeräte optimal aufeinander abgestimmt sein.

Schutzstufe 1

DEHNshield
Schutzstufe 1: DEHNshield

Am Gebäudeeingang

Kombi-Ableiter Typ 1+2,
z.B. DEHNshield TNS FM.

Schutzstufe 2

Energetische Koordination von Überspannungsschutz - Stufe 2
Schutzstufe 2: DEHNguard M

In der Unterverteilung

Überspannungsableiter Typ 2,
z.B. DEHNguard M.

Schutzstufe 3

Sicherheit zuhause braucht Überspannungsschutz
Schutzstufe 3: DEHNflex

Nah am Endgerät

Endgeräteschutz Typ 3,
z.B. DEHNflex.

Wichtig zu wissen

Ein ganzheitliches Schutzkonzept beginnt mit der Erdung 

Nach DIN VDE 18014 muss eine geprüfte Fundamenterdung mit zertifizierter PAS-Schiene und zertifizierten Klemmen blitzstromtragend hergestellt werden. 

RAC-Technologie schützt empfindliche Betriebsmittel 

Ableiter mit RAC-Funkenstrecke punkten mit einer extrem niedrigen Restenergie. Gerade im Vergleich zu marktüblichen Kombi-Ableitern mit Reihenschaltung aus Varistor und Gasentladungsableiter sind sie hier klar im Vorteil. 

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